
OMV Petrom, das größte integrierte Energieunternehmen in Südosteuropa, gibt die Unterzeichnung eines Finanzierungsvertrags im Rahmen des Nationalen Plans für Erholung und Widerstandsfähigkeit für den Bau einer Wasserstoffproduktionskapazität durch Wasserelektrolyse in der Petrobrazi-Raffinerie bekannt. Der Vertrag wurde mit dem Energieministerium über einen Maximalwert von rund 39 Millionen Euro unterzeichnet, die Gesamtinvestition wird auf rund 74 Millionen Euro geschätzt.
Christina Verchere, CEO von OMV Petrom: „Wir glauben, dass Rumänien über ein erhebliches Potenzial für die Entwicklung grüner Energieprojekte verfügt, und die zur Finanzierung dieser Projekte verfügbaren Mittel eröffnen Möglichkeiten für das Wirtschaftswachstum des Landes. Wir sind der Strategie 2030 verpflichtet.“ zur Unterstützung der Energiewende in Rumänien und in der Region mit Investitionen in Höhe von rund 11 Milliarden Euro bis zum Ende dieses Jahrzehnts, von denen etwa 35 % Projekte mit geringem und CO2-Ausstoß unterstützen werden.“
Radu Căprău, Vorstandsmitglied der OMV Petrom, verantwortlich für Raffinerie und Marketing: „Grüner Wasserstoff eröffnet neue Möglichkeiten für eine Wirtschaft mit niedrigen CO2-Emissionen. Es wird eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung von Raffinerien und beim nachhaltigen Transport spielen, egal ob wir über den Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr sprechen, da es eine der Lösungen für die Mobilität der Zukunft ist. Wir gehen davon aus, dass der Wasserstoffbedarf in Rumänien insbesondere im nächsten Jahrzehnt deutlich zunehmen wird. Wir glauben, dass OMV Petrom die Chance hat, der wichtigste integrierte Akteur auf dem rumänischen Wasserstoffmarkt zu werden.“
Das Projekt umfasst die Inbetriebnahme einer Kapazität von 20 MW zur Wasserstoffproduktion durch Wasserelektrolyse in der Petrobrazi-Raffinerie. Der gesamte Prozess wird mit erneuerbarer Energie betrieben. Dies bedeutet, dass durch den Energieverbrauch bei der Wasserelektrolyse, bei der die Trennung von Sauerstoff- und Wasserstoffmolekülen erfolgt, keine CO2-Emissionen entstehen.
Die Menge des zu produzierenden grünen Wasserstoffs wird auf über 2.600 Tonnen pro Jahr geschätzt. Die Integration des gewonnenen grünen Wasserstoffs wird zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen entlang der gesamten Produktionswertschöpfungskette nachhaltiger Kraftstoffe im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen um mindestens 70 % führen.
In der nächsten Periode wird das Unternehmen die öffentliche Ausschreibung für den Kauf des Elektrolyseurs starten, wobei die endgültige Investitionsentscheidung im Jahr 2024 getroffen werden soll. Die Fertigstellung der Arbeiten wird für 2025 erwartet.