
Paris – Im Einklang mit seinem Ziel, den in seinen europäischen Raffinerien verwendeten Wasserstoff bis 2030 zu dekarbonisieren, hat sich TotalEnergies mit Air Liquide zusammengeschlossen, um in La Mède im Südosten Frankreichs erneuerbaren Wasserstoff zu produzieren. Dieses neue Projekt ergänzt das von TotalEnergies in Partnerschaft mit ENGIE geleitete Masshylia-Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse. Diese Projekte werden die jährlichen CO2-Emissionen der Bioraffinerie La Mède um 130.000 Tonnen reduzieren.
Erneuerbarer Wasserstoff für die Produktion von Biokraftstoffen mit Air Liquide
Air Liquide wird auf der La Mède-Plattform eine Produktionsanlage für erneuerbaren Wasserstoff bauen und betreiben. Mit einer Jahreskapazität von 25.000 Tonnen wird diese Anlage Nebenprodukte aus der Bioraffinerie von TotalEnergies recyceln. Der Wasserstoff wird dann in der Bioraffinerie zur Herstellung von Biodiesel und nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) verwendet.
Die Gesamtinvestition des Projekts beträgt für TotalEnergies und Air Liquide 150 Millionen Euro. Die neue Anlage soll 2028 ihre Produktion aufnehmen.
„Dieses neue Projekt zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff, das wir gemeinsam mit Air Liquide durchführen, ermöglicht es uns, die Dekarbonisierung unserer La Mède-Plattform zu beschleunigen. Fast zehn Jahre nach der Ankündigung seiner Umstellung setzt La Mède seine Transformation fort und wird zu einem Zentrum für die Produktion von kohlenstoffarmem Wasserstoff. Damit trägt es zum Dekarbonisierungsziel der Region Provence-Alpes-Côte-D’Azur bei“, sagte Vincent Stoquart, President, Refining & Chemicals bei TotalEnergies.
Gleichzeitig setzt TotalEnergies gemeinsam mit seinem Partner ENGIE die Entwicklung des Masshylia-Projekts zur Produktion von grünem Wasserstoff durch Wasserelektrolyse mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr fort, um zur Dekarbonisierung sowohl der Bioraffinerie als auch der lokalen Kunden im Industrie- und Hafengebiet Fos-Berre beizutragen. Die beiden Partner beabsichtigen, den ersten 20-MW-Elektrolyseur im Jahr 2029 in Betrieb zu nehmen, vorbehaltlich der Bestätigung europäischer und französischer Subventionen und der erforderlichen öffentlichen Genehmigungen.
TotalEnergies und die Dekarbonisierung seiner europäischen Raffinerien
TotalEnergies ist bestrebt, den CO2-Fußabdruck bei der Erzeugung, Umwandlung und Lieferung von Energie an seine Kunden zu reduzieren. Einer der vom Unternehmen identifizierten Wege besteht darin, kohlenstoffarmen Wasserstoff zur Dekarbonisierung seiner europäischen Raffinerien zu verwenden, ein Schritt, der dazu beitragen soll, seine CO2-Emissionen bis 2030 um rund drei Millionen Tonnen pro Jahr zu reduzieren.